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Gesellschaft

Ethisches Investment | Die GLS Bank | Esoterik in der Öko- und Hippiebewegung

Schon länger habe ich mit dem Gedanken gespielt, zu einer »ethischen« Bank (auch »grüne« Bank genannt) zu wechseln. Denn zum einen ist mir nicht erst seit der Finanz- und Bankenkrise das »grenzenlose Gezocke« auf den weltweiten Finanzmärkten (oft mit Geld, das noch nicht existiert und im ungünstigsten Fall auch nie existieren wird) sowie überhaupt der Ansatz unheimlich, aus Geld mehr Geld zu erzeugen, ohne dabei einen sinnvollen Mehrwert in irgendeiner Form zu erbringen. Zum anderen finde ich unabhängig davon auch einfach den Gedanken sehr angenehm, dass mein Geld nicht in Unternehmen investiert wird, die Waffen herstellen und/oder sie möglicherweise an dubiose Abnehmer verkaufen, die Leute unter menschenrechtswidrigen Umständen arbeiten lassen oder die in irgendeinem Land der Welt der Natur oder unserer Umwelt massiven Schaden zufügen. Welche bedenklichen Blüten eine rein gewinnorientierte Geldanlage treiben kann, ist sehr gut am Beispiel der vom Ansatz her ja wohltätigen Bill & Melinda Gates Foundation zu erkennen.

Die Gelegenheit zu einem Bankwechsel ergab sich gerade; und weil ich vermute, dass vielleicht meine Recherche dazu den einen oder die andere ebenfalls interessieren könnte, möchte ich hier kurz ausbreiten, wie ich zu meiner Entscheidung für die GLS Bank gekommen bin.

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Freie Software, offene Standards und ihre gesellschaftliche Bedeutung

Schon seit langem suche ich nach einem Dokument, das halbwegs kurz und knapp darlegt, was freie Software und offene Standards sind und welche Bedeutung sie für unsere Wissens- und Informationsgesellschaft haben.

Da ich bis jetzt keines gefunden habe, das die für mich wichtigen Punkte abdeckt, habe ich es mir kurzerhand selbst geschrieben. Ein solcher Text kann diese komplexen Themen in der Kürze natürlich nicht vollumfassend abhandeln, sondern nur als grundlegender Einstieg dienen. Weiterführende Informationen mit vollständigen Analysen und Argumentationen sind in dem Text aber verlinkt. Here we go:

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Zum Tod von Prof. Dr. Andreas Pfitzmann

Gestern, am 23.09.2010, ist Professor Dr. Andreas Pfitzmann verstorben. Professor Pfitzmann war ein Datenschützer der ersten Stunde und einer der schärfsten Denker unserer Zeit. Im Gegensatz zu vielen anderen Security-Professoren hat er in seinen Vorlesungen nicht einfach nur Kryptographie-Algorithmen und technische Sicherheitskonzepte gelehrt. Mindestens genauso wichtig war es ihm, dass seine Studenten grundlegende (Denk-)Prinzipien, die […]

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JMStV und freie Software — zwei Debatten zur Netzpolitik im sächsischen Landtag

Gleich zwei spannende netzpolitische Debatten wurden in der letzten Plenarwoche im sächsischen Landtag ausgetragen: Die erste hatte den umstrittenen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag zum Thema, die zweite die freie Software. Diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen und so habe ich den sächsischen Landtag für die beiden Debatten mit meiner Anwesenheit beehrt und möchte meine Eindrücke hier dazu berichten.

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Der Fluch der Usability

In diesem Blogposting lege ich dar, warum es meiner Meinung nach für eine demokratischen Gesellschaft nicht nur einem Mindestmaß an politischer, historischer, philosophischer, sowie gesellschafts- und „geisteswissenschaftlicher“ Allgemeinbildung bedarf, sondern auch einem Minimum an technischem Grundwissen und Bewusstsein im Umgang mit Computern und dem Internet, wenn es eine digitale Gesellschaft ist.

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